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Die Netzwerk-Management-Software cableScout

cableScout ist eine hocheffiziente Management-Plattform, welche speziell für die professionelle Dokumentation, Planung und Verwaltung komplexer Telekommunikations-Netze im Weitverkehrs-, Stadt- und Anschluss-Bereich entwickelt wurde. Durch cableScout sind Unternehmen in der Lage, alle Arten und Topologien von Glasfaser- und Kupfernetzen mitsamt den eingesetzten Übertragungs- und Anschlusstechnologien wie zum Beispiel SDH, PDH, x WDM, x PON, Ethernet/IP, xDSL oder FTTx ganzheitlich vom überregionalen Standort bis auf Signalebene in einem datenbankgestützten System zu verwalten. Durch die zentrale Datenhaltung und die vom System bereitgestellten Management-funktionen, Auswertungen und Übersichtsgrafiken stehen den Anwendern unternehmens-weit alle benötigten Netzinformationen auf Knopfdruck zur Verfügung. Das mühsame und ineffiziente Durchforsten und Bearbeiten von Dokumenten, um an diese Informationen zu gelangen, entfällt daher komplett. Durch diesen Zugewinn an Reaktionszeit, gepaart mit aussagekräftigen Unterlagen, kann ein Unternehmen sehr schnell auf eventuelle Störfälle reagieren und optimiert so nachhaltig die Verfügbarkeit seiner Netze und vermeidet dadurch unnötige Kosten. Dank des modularen Aufbaus ist cableScout für jedes Unternehmen erschwinglich, da die Software individuell an die Größe und Bedürfnisse des Kunden angepasst werden kann. Die offene Datenbankstruktur ermöglicht zudem eine problemlose Integration in jegliches bestehendes IT-Umfeld. So verfügt cableScout beispielsweise über Schnittstellen zu allen führenden GIS-Systemen und kann mit diesen entsprechend Daten austauschen und auf Kartenmaterial zugreifen. 
Folgende Netzwerktypen, -Topologien und -Technologien werden u. a. abgedeckt:
  • Durchgängige Verwaltung von Global-, Weitverkehrs-, Stadt-, Anschluss- und Lokal-Netzen d.h. Backbone, Core, Access und Inhouse
  • Übertragungsmedien: Glasfaser- / LWL-, Kupfer-, Koax- und Hybridkabel
  • Komplette Abdeckung der Breitbandtechnik mit SDH, NG-SDH, PDH, Sonet, xWDM etc. mit Signalverwaltung, Wegstreckensuchen und Kapazitätsplanungen.
  • Planung und Verwaltung aller FTTx / FTTH - Strukturen (P2P, P2MP)
  • Ganzheitliche Administration der physikalischen, logischen und virtuellen Netzebene
  • Verwaltung aller wichtigen xPON-Technologien wie GPON, EPON, 10GEPON etc.
  • Durchgängige Verwaltung aller optischen und elektrischen Technologien der „letzten Meile“
  • Verwaltung von Kommunikations-, Daten-, Signal-, Richtfunk-, Transport-, Mess-, Steuerkabel- und Inhouse-Netzen etc.
  • Die Software ist gänzlich herstellerunabhängig, d.h. es können alle am Markt verfügbaren Komponenten (Multiplexer, Splitter, Patch-Panel etc.) Kabel, Verteiler, Baugruppenträger, Leerrohre (Schutzrohre), Microröhrchen, Endgeräte erstellt und den Bibliotheken verwaltet werden Administration aller Arten von Diensten, Signalen, Teilsignalen und Wellenlängen
  • Verwaltung von Stern-, Ring-, Linien-, Bus- und Baumtopologien etc.
  • Vermaschte und hierarchische Strukturen
  • Beliebige Mischformen






















Die Glasfaser-Technologie in cableScout

Ein Hauptleistungsmerkmal von cableScout ist ohne Frage die Möglichkeit, alle Arten, Topologien und Übertragungstechniken von Glasfaser- und Kupfernetzen komplett erfassen und verwalten zu können. Bereits im Jahre 2002 wurde die zukünftige Bedeutung der Glasfaser-technologie für die Unternehmen erkannt. Im Rahmen eines Projekts für einen großen nationalen Carrier wurde mit der Implementierung der speziellen Funktionen, Grafiken, Ausdrucke und Reports für den Glasfaserbereich begonnen. 

 
 
Darstellung eines Baugruppenträger mit

eingebauten CWDM-Multiplexer-Modulen


Durch die jahrelange konstante Weiterentwicklung dieser Technologie flossen insbesondere für den WAN- und MAN-Bereich eine Vielzahl an Innovationen und Ideen konsequent in cableScout ein. Das System verfügt daher über eine enorme Funktionsbasis, die eine durchgängige und lückenlose Verwaltung des Glasfasernetzes vom Backbone- über den Core- bis hin zum Access-Bereich problemlos ermöglicht. Hierbei wird sowohl die physikalische Infrastruktur, bestehend aus Komponenten wie Multiplexern, Splittern oder Spleißboxen als auch die logische Ebene mit den unterschiedlichen Wellenlängen, Signalen und Teilsignalen vollkommen integriert. Ferner können alle Attribute der eingebauten Objekte aus der Datenbank abgerufen werden, wodurch cableScout in der Lage ist, Dämpfungswerte von Strecken auszugeben, Spleißreports zu erstellen, Signaltracings durchzuführen oder die genaue Positions eines Faserbruchs aufzuspüren. Die Netzadministration der Unternehmen erhält durch diese Gesamtheit an Informationen und Auswertungen eine ganz neue Dimension in punkto Flexibilität, Reaktionsschnelligkeit und Wirtschaftlichkeit.



 

Die Breitbandtechnologien in cableScout

cableScout zeigt seine volle funktionale und grafische Leistungsfähigkeit besonders deutlich in der Verwaltung komplexer Übertragungstechnologien wie xWDM, SDH oder PDH. Im Bereich SDH/PDH, bei dem die Baugruppen aus vielen Komponenten bestehen, profitiert der Anwender von der in cableScout möglichen Modulbauweise der Baugruppenträger (BGT), die das Mehrfach-Verschachteln von weiteren Baugruppenträgern erlaubt. So ist es möglich, unterschiedliche Lasermodule (SFPs) in eine entsprechende Baugruppe einzubauen und durch stufenlose Skalierbarkeit die vorhandenen Ressourcen optimal auszunutzen. Durch seine intelligente Darstellungsform schafft es cableScout, die komplexen Verschaltungen sowie die Netzübergänge in Form von virtuellen Verbindungen in SDH- und ATM-Wolken transparenter und wesentlich verständlicher zu machen. cableScout hält auch eine Lösung für die Abbildung virtueller Netzbestandteile bereit. Das System ist in der Lage, die komplexe Granularität der SDH komplett auflösen zu können. So erhält der Anwender z.B. eine übersichtliche Darstellung eines Dienstverlaufs, angefangen von einer STM-16-Baugruppe bis hin zur VC-12-Verschaltungsebene. Analog dazu erzeugt cableScout eine leicht verständliche Aufstellung aller verbauten PDH-Netzelemente, die beispielsweise die koppelnden Zwischenstationen, angefangen vom DM34 bis hin zur IU2-Knotenbaugruppe inklusive der Zeitschlitze auf virtueller Bus-Ebene enthält. 

Zwei Racks mit eingebauten SDH-Komponenten

Ein Highlight im SDH-/PDH-Bereich sind die speziell entwickelten Abfragefunktionen, bestehend aus automatischer Wegesuche / -planung und automatischem Routing. Das System sucht nach Eingabe der Bandbreite (64 kB, 2 MB, 34 MB, 155 MB) und Vorgabe diverser Optimierungskriterien wie z.B. der Anzahl der CrossConnects nach dem optimalen Weg. Das automatische Routing nimmt dann das Einlegen der entsprechenden Zeitlage bzw. das Zuweisen des virtuellen Containers innerhalb des gefundenen Weges vor. Durch das Suchergebnis ist der Systemverantwortliche jederzeit in der Lage, die nötigen Kapazitäten wie Zeitschlitze oder virtuelle Container für eine zu schaltende Strecke im Vorfeld abzuschätzen. Gerade für die redundante Wegeführung ist die Planung von Wegstrecken eine unverzichtbare Vorgehensweise. Die Funktionen und Grafikdarstellungen von cableScout bringen Transparenz und Verständlichkeit in die komplexe Thematik Übertragungstechnologien und gewährleisten dadurch effektive und fehlerfreie Administration.

 

Highlights der Breitbandtechnik:
  • Selbst sehr komplexe Übertragungstechnologien können problemlos verwaltet werden
  • Komplette Abdeckung aller Multiplexer-Technologien wie bspw. CWDM oder DWDM
  • Das Mehrfach-Verschachteln von Baugruppenträger erlaubt eine optimale Nutzung der vorhandenen Ressourcen
  • Die komplexe Granularität der SDH-Technik kann komplett aufgelöst werden
  • Übersichtliche Darstellung und komfortable Verwaltung von SDH- und ATM-Wolken
  • Wegstreckensuche / -planung für Dienste und Signale ist über die gesamte Übertragungstechnik hinweg, unter Berücksichtung beliebiger Optimierungskriterien, möglich.
  • Komplex verschaltete Multiplexerstrecken können transparent aufgelöst und angezeigt werden
  • Plausibilitätsprüfungen vermeiden Fehlschaltungen und garantieren effektive Administration







 

























 

Die automatisierte FTTx-Planung in cableScout

Um die ständig steigende Nachfrage nach Bandbreite bedienen zu können, wird Glasfaser-Technologie seit einigen Jahren immer gefragter und verdrängt die ältere Kupfer-Technologie zunehmend. Konsequenterweise wurde 2008 die FTTx-Technologie in cableScout integriert und zwei Jahre später durch die automatisierte Planungsfunktionalität komplettiert. Da alle im FTTx-/FTTH-Bereich realisierbaren Technologien und Architekturen in cableScout abgedeckt werden, kann die Verteilung der Datenpakete entweder über aktive Elektronik (AON) oder auch passive Splitter (PON) geschehen. Beide Ansätze werden mitsamt den dazugehörigen PtP- und PtMP-Architekturen voll unterstützt. Besonders die häufig verwendeten GPON-(Gigabit PON) und EPON-Technologien (Ethernet PON), aber auch bereits das zukunftsträchtige WDM-PON (Wavelength Division Multiplexing PON) können transparent dargestellt werden.

 
Darstellung eines in cableScout geplanten FTTH-Netzes


Ein FTTH-Netz kann daher mit cableScout vom Central Office über den KVZ bis hin zu den Anschlüssen in der Teilnehmerwohnung (OTO) ganzheitlich geplant werden. Die automatisierte Planungsfunktion gestaltet den Prozess der Netzwerkplanung besonders effizient, da sich ein Versorgungsgebiet innerhalb kürzester Zeit mit zugehöriger Kalkulation der Bau-, Material- und Arbeitskosten automatisch darstellen lässt. Durch Änderung von Vorgaben wie beispielsweise der Verwendung von Rohren oder Kabeln anderer Hersteller, das Umverlegen einer Rohrverbindung oder manuelles Hinzufügen oder Entfernen von Hausanschlüssen können verschiedene Entwürfe entstehen und im Anschluss miteinander verglichen werden. Ist die design- und preisoptimalste Variante gefunden, erstellt cableScout die komplette Infrastruktur vollautomatisch. Der Anwender kann live verfolgen, wie das Netz sich in der Grafik aufbaut. Es wird nacheinander das Equipment installiert, die Rohre und Röhrchen eingebaut, die Röhrchen angeschnitten und an die Häuser gelegt, die Kabelver-bindungen von POP zu Muffe / Splitter aufgebaut, die Fasern "eingeblasen" und mit den Haus- bzw. Wohnungsanschlüssen verbunden. Parallel hierzu erstellt das System automatisch alle für das Projekt benötigte Unterlagen wie detaillierte Arbeitsaufträge, Spleißpläne sowie Material- und Stücklisten. Diese Dokumente können entweder lokal abgerufen oder auf ein spezielles Webportal gestellt werden, wo sie beauftragte Unternehmen abrufen können. Über dieses Portal lassen sich fertig ausgeführte Teilaktivitäten zurück melden, sodass der Projektverantwortliche stets über den Status des Projekts auf dem Laufenden ist. Wurde das Gebiet komplett fertig gebaut, werden die Planungsdaten auf Knopfdruck in die IST-Dokumentation überführt, wo übergangslos die weitere Administration und Pflege erfolgen kann.

 
Darstellung einer Strassenkabine in cableScout.

 
Export von cableScout Planungsdaten in dwg-Format




Highlights der automatischen FTTx-Planung:
  • Alle FTTH- / FTTX - Varianten lassen sich automatisch und realitätsgetreu von Central Office bis hin zu den einzelnen Wohnungsanschlüssen planen und erstellen
  • Das System erstellt vollautomatisch alle Rohre, Verbindungen, Kabel, Hausanschlüße, Schächtze, Splitter, Dosen etc.
  • Manuelle Änderungen wie bspw. Umlegung von Rohrverläufen, Hinzufügen oder Weglassen eines Gebäudes können jederzeit problemlos durchgeführt werden
  • Alle xPON-Technologien werden unterstützt
  • Plausibilitätsprüfungen vermeiden Planungsfehler
  • Erstellung einer Kalkulation der Bau- und Materialkosten für ein geplantes Projekt.
  • Selbst sehr große FTTH-Gebiete sind innerhalb kurzer Zeit geplant und erstellt.
  • Wochen- und monatelange Planungsphasen und die damit verbundenen Kosten entfallen.
  • Das System gibt übersichtliche Spleißpläne und Arbeitsaufträge für den Bau aus.
  • Die Netzwerk Planung / FTTH Planung kann nach Überführung in das Aktivnetz sofort mit Diensten beschaltet werden.
  • Einlesen und Ausgeben von AutoCAD-Formaten bspw. für den Genehmigungsvorgang.
  • Änderungen an der Planung können jederzeit problemlos manuell vorgenommen werden.




Auszug aus einem in cableScout erstellten FTTH-Masterplan


Die Einsatzgebiete von cableScout

Die universelle Einsetzbarkeit, der große Funktionsumfang und die aussagekräftigen Darstellungsformen von cableScout ermöglichen es dem Anwender ein Netz in seiner ganzen Tiefe mitsamt aller Knoten, Bauwerke, Trassen, Rohre, Microröhrchen, Schächte, Kabel, Verbindungen, Signale und Teilsignale, Verteilerschränke, aktiven und passiven Komponenten, Splitter, Ports, Stecker, Dosen und Endgeräte zu dokumentieren, zu planen und zu verwalten.





Die Einsatzgebiete von cableScout im Überblick


Netzwerk-Dokumentation:




Mit cableScout ist es möglich, sowohl die physischen als auch die logischen Ressourcen eines Telekommunikationsnetzes durchgängig zu erfassen und transparent darzustellen. Bei der Erfassung der Daten wird sehr großer Wert auf die geo-referenzierte, lagerichtige, maßstabsgetreue und realitätsnahe Darstellung der Objekte gelegt, was mit cableScout sowohl durch eine lagebezogene Objektliste als auch durch die Abbildung der Objektbeziehungen erreicht wird (z.B.: Kabel >Rohr >Trasse). Jedem Netz-Objekt lassen sich beliebig viele Attribute, Grafiken und Dokumente zuordnen. So können beispielsweise zu jeder einzelnen Faser oder Ader im Netz Verträge, OTDR-Messprotokolle, Datenblätter, SLAs oder Abrechnungsinformationen hinterlegt werden. Mit diesen in der Datenbank hinterlegten Attributen kann cableScout aktiv arbeiten und beispielsweise die verlegte Länge, die optische Länge sowie die individuellen Dämpfungswerte eines verbauten Kabels errechnen. Ändert sich etwas an diesem Kabel, so werden automatisch alle betroffenen Werte entsprechend angepasst. Die mit cableScout erstellte Netz-Dokumentation dient dem Anwender als zentrale Informationsbasis für die tagtäglich anfallenden Aufgaben und bildet damit die Grundlage für einen störungsfreien Betrieb und eine kostenoptimierte Wartung.



Highlights der Dokumentationsfunktionalitäten:
  • Dokumentation des Netzes vom überregionalen Standort bis auf Signalebene
  • Dokumentation und Abbildung des physikalischen, logischen und virtuellen Layers
  • Dokumentation von Weitverkehrsnetz, Stadtnetzen, FTTH / FTTX und LAN
  • Realistische und maßstabsgetreue Abbildung von Netzen im Außen- und Innenbereich
  • (GPS-Koordinaten, Dimensionen, verlegte und optische Längen, Dämpfungswerte etc.)
  • Dokumentation der Infrastruktur, des Inventars, der Verbindungen und der Signale / Teilsignale
  • Plausibilitätsprüfungen verhindern Dokumentationsfehler
  • Die Grafik befüllt die Datenbank wodurch schnelle und korrekte Ergebnisse erzielt werden
  • Wichtige Informationen und Attribute wie Dämpfung, Widerstand, Meßprotokolle,
  • Verträge etc. können den einzelnen Fasern/Adern hinterlegt werden




































Netzwerk-Planung und -Design:

Telekommunikationsnetze sind keine starren Strukturen, sondern unterliegen einem konstanten Wandel. Die Netze müssen aufgrund von Veränderungen des Nutzerverhaltens, dem Anstieg des Datenvolumens und dem nicht aufzuhaltenden technischem Fortschritt ständig erweitert und angepasst werden. cableScout mit seinen vielfältigen Planungsfunktionen spielt hierbei eine zentrale Rolle, da jegliche im Netz angedachte Anpassung, Änderung oder Erweiterung sich schnell und effizient planen sowie für die Umsetzung vorbereiten lässt. Für cableScout ist es hierbei unerheblich, ob es sich bei dem Vorgang um die Planung kleinerer Maßnahmen wie die Aufschaltung eines Signals (über verschiedenste Technologien hinweg) handelt oder es gilt, eine langfristige Großaktion wie den Bau eines FTTH-Netzes vorzubereiten. Als Ergebnis eines Planungsprozesses erhält der Anwender fundierte Informationen über die zu erwartenden Kosten, das benötigte Material und die anfallenden Arbeiten. Mittels Schnittstelle zu SAP oder entsprechenden Datenbanken können aktuelle Preise eingelesen und bei Kalkulationen berücksichtigt werden. Da die Planungsfunktionen auf die aktuelle Bestandsdokumentation zugreifen, können vorhandene physikalische und logische Ressourcen optimal ausgenutzt werden. Durch diese optimierte Ausnutzung werden unnötige Neuinvestitionen vermieden und Betriebskosten gesenkt. Alle Planungen fließen in eine spezielle Projektverwaltung, von wo sie jederzeit wieder aufgerufen und weiterbearbeitet oder auch gelöscht werden können. Das System bietet die Möglichkeit, ein komplexes Gesamtprojekt in beliebig viele Teilaktivitäten mit unterschiedlichen Realisierungszeiten zu zerlegen. Für jedes Teilprojekt kann es alle für die Ausführung benötigten Unterlagen wie beispielsweise Arbeitsaufträge, Spleißpläne, Patch- und Rangierlisten sowie Material- und Stücklisten automatisch ausgeben. Den Fortschritt eines Projektes kann der Verantwortliche jederzeit anhand unterschiedlicher Statusmeldungen direkt in den Grafiken oder der Projektverwaltung abrufen. Wurde ein Projekt ordnungsgemäß ausgeführt und entsprechend abgenommen, erfolgt die Rückmeldung an das System und die Planungsdaten werden nahtlos in die Betriebsdokumentation des Aktivnetzes überführt.







Highlights der Planungs- und Design-Funktionalitäten:
  • Backbone-, Core-, Access- und LAN-Netze können ganzheitlich geplant werden
  • Das System gibt Materiallisten mit Preisen für Material und Arbeiten aus
  • Arbeitsaufträge für neue Einbauten oder Änderungen werden ausgegeben
  • Aufschaltung von Signalen kann über diverse Medien/Technologien geplant werden
  • Das gesamte “Change Management” kann professionell gehandhabt werden
  • Der aktuelle Status von Projekten kann jederzeit eingesehen werden.
  • Nach Durchführung eines Projekts fließen die Daten 1:1 in die Bestandsdokumentation ein wo die weitere Wartung des Netzwerks stattfindet.
























Netzwerk-Administration und -Wartung:



Um Anwender beim Management ihres komplexen Kommunikationsnetzes zu unterstützen, bietet cableScout eine breite Palette an netzwerkspezifischen und automatisierten Funktionen, Grafiken, Auswertungen und Ausdrucken. Hierzu gehören beispielsweise das Autorouting von Signalen, die Kapazitäts- und Auslastungsanalysen, die automatische Längen- und Dämpfungskalkulationen, das End-to-End Reporting von Signalen und Kabelverläufen, die Plausibilitätsprüfungen oder die Auswirkungsanalyse für Ausfälle von Ressourcen. Eine besonders gerne und häufig genutzte Funktionalität in cableScout ist die leistungsstarke Wegstreckensuche. Mittels einer performanten Suchfunktion kann das System nach benötigten Strecken innerhalb der physikalischen und logischen Netzstruktur suchen. Der Suchalgorithmus durchdringt hierbei das Netz in seiner Gesamtheit und ist beispielsweise in der Lage, alle Übertragungstechnologien, aktiven und passiven Komponenten, Kabelmedien sowie Trassen- und Rohrstrukturen mit einzubeziehen. Die vorgeschlagenen Strecken werden mitsamt Details zu Länge, Knotenanzahl, Auslastung, Dämpfung, Spleiß-/Patchpunkten, usw. aufgelistet und in der geoschematischen Grafik angezeigt. Dadurch ist garantiert, dass stets die für ein bestimmtes Vorhaben optimalste Strecke ausgewählt werden kann – z.B. eine Alternativstrecke für eine gestörte Leitung oder eine Strecke für die Aufschaltung neuer Kundensignale. Ausgerüstet mit diesen vielseitigen Management-Funktionen kann der Anwender innerhalb kürzester Zeit auf jede benötigte Information zugreifen. Dadurch wird eine noch professionellere und effizientere Netzadministration ermöglicht sowie die Netz-Verfügbarkeit und -Rentabilität gesteigert.







Highlights der Administrations-Funktionalitäten:
  • Das gesamte Fehlermanagement wird durch das System geregelt
  • Effiziente Nutzung der vorhandenen Ressourcen vermeidet unnötige Investitionen
  • Kundensignale und Informationen sind leicht zu verwalten mit SLAs
  • Fehler können sehr leicht lokalisiert werden (mittels Trace oder OTDR-Einmessung)
  • Alternativstrecken können vom System unter Berücksichtigung diverser Kriterien gesucht werden.
  • Da Kapazität und Auslastung des Netzes jederzeit bekannt sind können Flaschenhälse schnell erkannt und vermieden werden
  • Mit wenigen Klicks erhält man jegliche Information die zur Entstörung benötigt wird


















































Die offene Schnittstellenstruktur von cableScout

cableScout verfügt über eine offene Datenbankstruktur, die es ermöglicht Schnittstellen zu beliebigen Systemen sehr schnell zu realisieren. Diese Schnittstellen garantieren eine reibungslose Implementation von cableScout in eine bestehende IT-Infrastruktur. Folgende Schnittstellen sind derzeit bereits erhältlich, neue Anbindungen kommen laufend hinzu:



GIS Datenschnittstelle:


Weitgehend alle Unternehmen, die über Weitverkehrs- oder Stadtnetze verfügen, setzen GIS-Systeme zur lagerichtigen Verwaltung der Bauwerke und Verkabelungen ein. Um diese bereits vorhandenen Netzinformationen aktiv nutzen zu können, wurden für cableScout Schnittstellen zu den marktführenden Herstellern wie u.a. ESRI, Bentley, AED-Sicad, Intergraph, Autodesk oder Smallworld geschaffen und in vielen Projekten bereits erfolgreich eingesetzt. Zwischen cableScout und dem jeweiligen GIS-System werden durch diese Schnittstelle Daten zu neuen Stationen, Rohren, Kabeln und Trassen-Punkten an einen speziellen Editor übergeben, wo der Anwender im Detail sieht was neu erstellt wurde. Im Anschluss kann er die Übernahme einzelner oder kompletter Datensätze starten. Eine Erweiterung der Standardanbindung stellt die so genannte Viewer-Schnittstelle dar, die dem Benutzer eine interaktive Navigation zwischen den beiden Systemen ermöglicht. So kann beispielsweise ein beliebiges Objekt im GIS angeklickt werden, woraufhin dieses direkt in cableScout angezeigt wird.

GIS WMS-Schnittstelle:

cableScout kann Karten (Maps) von allen GIS Plattformen beziehen, die sogenannte WMS (WebMapServices) bereitstellen. Die Karten werden über http Aufrufe direkt in cableScout angezeigt. Verschiedene Layer (Objekte) können separat oder je nach Zoomstufe angezeigt werden. cableScout übergibt an den WMS die Grenzen der gewünschten Karte in Geometriedaten oder GPS Daten. Aus mehreren verschiedenen WMS Services kann während der Laufzeit von cableScout gewählt werden. Zum Beispiel sind das Rasterkarten, Stromleitungen, Gasleitungen, Orthophotos um nur einige zu nennen. 

 
 Bildmontage unterschiedlicher Hintergrundlayer in cableScout

FTTX-Monitoring Schnittstelle:

Mit der Schnittstelle zum lilix-System unseres Partners FOC GmbH wird es möglich in

cableScout eine aktive Inbetriebnahme und Überwachung des gesamten FTTX-Netzes bis hin zum ONT des Endkunden durchzuführen. cableScout empfängt hierbei sämtliche Alarmmeldungen vom OTDR-System und kann individuelle Messungen für Kundenleitungen anstoßen. Selbst in PON Infrastrukturen ist so beispielsweise eine Lokalisierung von Faserbrüchen von cableScout aus möglich.

Beim Inbetriebnahmeprozess kann lokal, vom Central Office aus, die Messung und Auswertung, über Splitterstrukturen hinweg durchgeführt werden. Eine separates Messen aus Sicht des Endkunden wird überflüssig. Meldet sich ein Kunde mit einer Störung, kann sofort überprüft werden wo der Fehler liegt. Hierdurch werden Kosten für unnötige Technikereinsätze eliminiert und die Verfügbarkeit des Netzes nachhaltig verbessert.   

 
 FTTx-Monitoring über PON Strukturen

Schnittstelle zu Kabelüberwachungssystemen:

Kabelüberwachungssysteme (ONMS) haben die Aufgabe Glasfaserkabel im Long-Haul-Bereich permanent zu überwachen. Im Glasfaserbereich geschieht diese beispielsweise mittels konstanter Messung der optischen Leistung und Dämpfung einer Referenzfaser. Tritt ein Fehler im Netz auf, bekommt cableScout eine Meldung und das System navigiert automatisch an die entsprechende Position in der Geo-Schematik. Mittels den GPS-Koordinaten kann der Fehler sehr leicht lokalisiert werden. Mittels cableScout lässt sich relativ schnell eine Alternativstrecke finden um empfindliche SLA-Strafen weitgehend zu minimieren.  cableScout verfügt über Schnittstellen zu den führenden Systemen von JDSU, EXFO, nTEST und Lancier. Manuelle OTDR-Messungen lassen sich ebenfalls im System für die Fehlerauffindung verwenden. 

 

 
 Anzeige eines Kabelfehlers in der georeferenzierten Geo-Schematik


Google Export:

Mit der Exportfunktionalität können alle in cableScout ausgewählten Objekte in eine Google Earth Datei (.kml) exportiert nach Öffnung in Google lagerichtig angezeigt werden. Folgende Objekte können beispielsweise übergeben werden:
  • Komplettes Netz mit allen Bauwerke, Rohren, Schächten und Kabeln
  • Dienstverläufe
  • Wegstreckensuchen mit entsprechendem Verlauf
  • Markierter Bereich eines Stadtnetzes
  • Resultat einer Fasermessung d.h. Anzeige einer evtl. Schadensstelle



















 



Ein nach Google-Format exportierter Strassenzug

Schnittstelle zu Netcracker:

In cableScout wird das komplette Wegstreckenmanagement aller NC-Dienste durchgeführt. Der Verlauf von Diensten ist dadurch jederzeit einsehbar und eventuelle Störungen lassen sich schnell beheben. Auch die Einbindung eines Alarmmanagements bspw. von Netboss oder Spectrum ist bei dieser Schnittstelle bereits realisiert. 

Management von Netcracker-Diensten

Schnittstelle zu Patch-Managementsystemen:

cableScout verfügt über eine leistungsstarke Schnittstelle zu diversen innovativen Patch-Managementsystemen bspw. Future-Patch der Firma TKM. Diese Systeme überwachen mittels an den Komponenten angebrachten Kontrollleisten die jeweiligen Ports. Durchzuführende Aktionen und Fehlschaltungen werden an dieser Leiste durch Blinken der integrierten LEDs angezeigt und parallel geht eine Meldung an cableScout heraus.. Folgende Funktionen werden erfüllt:
  • Überwachung von Portverbindungen:
  • Planung neuer Verbindungen
  • Dokumentation bestehender und neu zu verbindender Ports
  • Change Management bspw. Umzug eines Schrankes



















 





Schnittstelle zu Nokia-Netzwerkmanagementsystem:


Hiermit können Daten vom Nokia PDH-System (DN2 Node Manager) an cableScout übergeben und dort weiter verarbeitet werden. Es lassen sich so neue Strecken, Dienste etc. komfortabler und fehlerfrei planen. Die Schnittstelle zum Nokia Node Manager sorgt für einen bidirektionalen Datenaustausch zwischen den Systemen.



Viele weitere Schnittstellen sind verfügbar. Bitte nehmen Sie bei Fragen hierzu Kontakt mit uns auf. 

Mit cableScout zur effizienten Netzwerk-Verwaltung

In den vergangenen Jahren haben Kommunikations- und Datennetze regelrecht explosionsartig an Größe und Komplexität gewonnen. Dies liegt vor allem daran, dass Netzbetreiber mehrere Techniken gleichzeitig einsetzen müssen, wie z.B. im Übertragungsbereich SDH / PDH, xWDM, Ethernet/IP und im Access-Bereich xDSL und FTTx. Die Verwaltung solcher komplexer Mischnetze hängt maßgeblich von der eingesetzten Software ab. Mit unserer Netzwerk-Management-Plattform cableScout stellen wir den Unternehmen ein spezialisiertes Werkzeug zur Verfügung, das sie in die Lage versetzt alle erdenklichen Netztopologien mitsamt den eingesetzten Übertragungstechnologien ganzheitlich zu erfassen und effizient zu verwalten. Bei der täglichen Netzadministration unterstützt cableScout die Benutzer mit einer Vielzahl von Spezialfunktionen wie den Plausibilitätsprüfungen, der Wegstreckensuche über unterschiedliche Medien und Übertragungstechnologien, den Kapazitäts- und Auslastungsstatistiken, den Arbeitsaufträgen, dem End-to-End Reporting von Signalen / Strecken oder den leistungsstarken Planungsmöglichkeiten. Alle Informationen rund um das Netz werden in einer zentralen Datenbank gespeichert und stehen dem Team unternehmensweit zum Abruf bereit. Das mühsame Durchforsten und Bearbeiten von Dokumenten, um an benötigte Informationen zu kommen, entfällt daher gänzlich und die Anwender sind in der Lage schnell auf bestimmte Situationen, wie bspw. dem Ausfall einer Strecke, zu reagieren. Durch cableScout verfügt der Kunde über eine stets aktuelle Dokumentation wodurch die Netzadministration maßgeblich an Effizienz gewinnt. Durch die sich daraus ergebenden Kosteneinsparungen amortisiert sich cableScout in der Regel bereits innerhalb der ersten zwei Betriebsjahre. 

 
Alle Vorteile von cableScout im Überblick:
  • Durchgängige Administration und Planung von Weitverkehrs-, Stadt- und Anschluss-Netzen
  • Verwaltung aller Netztopologien, Übertragungtechnologien und Anschlusstechniken
  • Ganzheitliche Administration der physikalischen, logischen und virtuellen Netzebene
  • Der modulare Aufbau von cableScout ermöglicht eine individuelle Zusammen-stellung des Systems
  • Komplette Abdeckung der Breitbandtechnik mit SDH, PDH, EoS, xWDM, Ethernet/IP, Sonet, PCM etc.
  • Verwaltung aller Kabelrohr- und Microröhrchen-Strukturen
  • Verwaltung aller xPON-Technologien wie EPON, GPON,10GEPON etc.
  • Leistungssstarke Schnittstellen zu den führenden GIS-, Kabelüberwachungs- und Patchmanagement-Systemen
  • Verwaltung aller passiven und aktiven Geräte (herstellerunabhängig)
  • Leistungsstarke Oracle Datenbank sorgt für performantes Arbeiten und Sicherheit der eingegebenen Daten
  • Unabhängigkeit von CAD- und Zeichenprogrammen bei der Darstellung der verschiedenen Grafiken bringen dem Anwender entscheidende Vorteile in punkto Funktionsvielfalt, Bedienkomfort, Transparenz und Geschwindigkeit
  • Schnelle Erlernbarkeit und leichte Bedienbarkeit sorgen für hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern
  • Ein System für Fiber Incident Management, Kapazitätsplanung, Signal- und Dienste-Management, Inventar-Verwaltung etc.
  • Interaktion von geographischer, funktioneller, logischer und virtueller Information
  • Alle Grafiken aktualisieren sich gegenseitig und müssen nicht extra gehalten bzw. gezeichnet werden









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Department of Transport Abu Dhabi
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